Der liebe Strubbel kam aus Rumänien zu mir um ein neues Zuhause zu finden.
Er ist geschätzt zwischen sieben und neun Jahren. Bei der Untersuchung kam heraus, daß er eine Arortenstenose hat welche anscheinend schon angeboren ist. Damit kann er also leben braucht da noch keine Medikamente aber ist nicht so Leistungsfähig.
Zudem fing er sich im Frühjahr massiv an zu jucken und zu schleckern. Beim Bluttest kam heraus das er gegen Pollen allergisch ist. Dagegen bekommt er ein Antiallergiekum. Wenn man möchte kann man noch einmal ein Differenziealbluttest machen lassen um zu schauen auf welche Pollen er reagiert. Hier könnte man dann auch eine Hypersensibilisierung machen.
Sonst weist Strubbel keine weiteren gesundheitsgefährdenden Krankheiten auf.
Charakterlich ist er ein totales träumchen.
Er ist total verschmust, sehr Meschenbezogen, kann allein bleiben und versteht sich mit Katzen und auch Hündinen. Aber wie in jeder schönen Geschichte gib es auch einen Haken. Mit Rüden ist er fast gar nicht kompatibel. Draußen läuft er super an der Leine. Er zieht nicht und bei mir läuft er auch ohne Leine. Wenn wir auf andere Hunde treffen dann Leine ich ihn selbstverständlich an und er läuft brav an ihnen vorbei.
Für ihn suchen wir Menschen welche eher gemütlich sind und jetzt meine Marathon mit ihm machen wollen. Wenn es aber doch mal länger gehen soll, dann ist Strubbel schon prima an einem Hundebuggy gewöhnt wo er auch entspannen kann.
Strubbel ist einfach nur sehr süß und man muss ihn einfach lieben und wer ihm ein Zuhause schenkt, der kann es sich bald nicht mehr ohne ihn vorstellen.
Natürlich ist Strubbel geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.
Hallo ihr da draußen.
Ich heiße Lailani und bin gerade mal ein Jahr alt. In meinem kurzem Leben habe ich schon allerhand erlebt wovon ich euch jetzt erzählen möchte.
Geboren in einem Land wo Hunde wie ich als Wegwerfprodukte behandelt werden, erblickte ich die Welt. Rau waren die Bedingungen und ich muss mal einen Mama gehabt haben, welche sich gut um mich gekümmert hat, denn sonst wäre ich wahrscheinlich nicht mehr auf dieser Welt. So lange wie ich mich zurück erinnern kann, lebte ich hinter Gittern. Kark, drist und jeglichem Wettereinflüssen ausgeliefert verbrachte ich meine Tage. Ab und an kamen Menschen in mein Kennel um mir und meinen Leidensgenossen Futter und Wasser zu bringen. Viele von uns kämpften darum um wenigstens ein wenig davon ab zu bekommen. Immer wenn Menschen zu mir kamen, verkroch ich mich lieber in eine Ecke um nicht gesehen zu werden. Eines Tages dann fanden mich Menschen und machten Fotos von mir. Dies war der Startschuss und es sollte sich alles verändern. Irgendwo da draußen gab es Menschen die mich sahen, meine Bilder teilten und dann gab es diesen einen Menschen der entschied mich zu sich zu holen. Also wurde ich reisefertig gemacht und ich wusste gar nicht wie mir geschieht. Ich wurde dann mit einigen anderen Hunden in ein Auto gepackt und schon ging die Reise los. Ich hatte einfach nur Angst alles vertraute war plötzlich weg. Als sie die Tür öffnete, roch alles anders und ich kam zunächst in einen neuen, sauberen Zwinger wo es sogar ein wenig Gras gab. Nun wurde ich hier jeden Tag Zwangs gekuschelt. Schnell war klar, daß mit meinem Bein etwas nicht stimmte weshalb mein Pflegefrauchen mit mir zum Tierarzt fuhr. Hier wurde ich dann weiter in eine Klinik geschickt. Ich hatte immer total viel schiss aber ich war trotzdem soo tapfer. Mein Bein war von Geburt an deformiert und beim Röntgen war klar, dass ich jünger war als im Impfausweis geschätzt wurde. Genau dieser Umstand war mein Glück denn ich hatte nun die Möglichkeit, mein Bein operativ behandeln zu lassen. Viele Eingriffe und Behandlungen habe ich über mich ergehen lassen und ich habe sie alle super gemeistert obwohl ich auch manchmal ziemliche Schmerzen dabei hatte. Heute, ganze sieben Monate später ist mein Bein vier Zentimeter länger und es hängt nicht einfach an mir dran sondern ich kann es benutzen. Ich werde nie so laufen können wie ein Hund mit vier gleich langen Beinen aber ich laufe und das auf allen Vieren. Nach wie vor ist das Bein kürzer als das andere aber ich kann es benutzen und ich fühle mich sehr wohl. Mittlerweile darf ich wieder toben und liebe es mit meinen Artgenossen zu spielen. Zu ihnen habe ich auch das meiste Vertrauen weswegen ich auch unbedingt zu einem zweiten Hund soll oder von hier, einer meiner vielen Kumpel zusammen mit mir ausziehen soll.
Ich bin total lieb aber auch nach wie vor sehr unsicher bei Fremden. Es dauert ein paar Tage bis das Eis zwischen uns gebrochen ist aber wenn ich sehe, wie euer erster Hund ist, werde ich mir schnell ein Beispiel bei ihm nehmen. Ich suche empathische Menschen welche mir Sicherheit geben und die Schritte die ich bisher nach vorn gegangen bin, nicht wieder rückgängig machen. Mein Pflegefrauchen steht euch dabei mit Rat und Tat zur Seite. Durch meine OP, habe ich gelernt im Hundebuggy zu entspannen weswegen ich auch problemlos in einem Fahrradhänger mit fahre. Im Haus verhalte ich mich ruhig und kläffe nicht. Bei meinen Pflegefrauchen laufe ich sogar ohne Leine im Wald und bei dem mir hier vertrauten Personen bin ich total verschmust und aufgeschlossen. Auch gegen eine Katze in meinem neuen Zuhause habe ich nichts einzuwenden. Ich weiß dass es für mich auf Grund meiner Behinderung und meiner Scheu sehr schwer werden wird ein neues Zuhause zu finden aber ich gebe die Hoffnung auf keinen Fall auf denn für was habe ich mir denn so viel Mühe gegeben. Ich habe eine tolle Größe von gerade mal 40cm. Wachsen werde ich nun nicht mehr. Natürlich bin ich geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert. Wer möchte mir denn ein neues Zuhause schenken?
















